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April 2026 (Aprilniederschläge im langjährigen Vergleich)
April 2026 (Aprilniederschläge im langjährigen Vergleich)
März 0326
(Schwerpunkt: Primaräquinoktium)
(Schwerpunkt: Primaräquinoktium)
Es ist ein besonderes Phänomen der Tag-und-Nachtgleiche, sie ist unabhängig davon, wo man sich auf der Erde aufhält. Warum ist das so? Die leicht ergänzte Abbildung von timeanddate.de zeigt, dass im März (dieses Jahr 2026 am 20.) der Äquator genau rechtwinklig zur Sonneneinstrahlung steht. Jeder Punkt auf der Erde wird an diesem Datum während genau der Hälfte der Erdumdrehungszeit von der Sonne bestrahlt. Die Erde dreht sich, vom Nordpol betrachtet, im Gegenuhrzeigersinn. Somit ändert sich lediglich die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeit je weiter östlich oder westlich der Punkt liegt, nicht aber die Tageslänge.
Jetzt ist auf der Nordhalbkugel der kalendarische Frühlingsanfang, denn hier wird ab diesem Punkt die Nordhalbkugel bis im Juni immer länger innerhalb von 24 Stunden von der Sonne bestrahlt. Dann erfolgt im Juni die Sommersonnenwende und die Tage werden allmählich wieder kürzer als die Nacht. Interessant ist, dass die zeitliche Zu- oder Abnahme der Tageslänge während der Sonnenwenden klein, dagegen bei den Tag- und Nachtgleichen markant ist.
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Die Darstellungen in den Dashboards definieren die Tageslänge immer von Sonnenaufgang bis -untergang. Somit müsste bei Tag- und Nachtgleiche die Tageslänge genau 12 h betragen.
Das ist aber nicht so! Fragen wir uns einmal warum? Tag- und Nachtgleiche – der Name täuscht. Wenn die Sonne im März und September über dem Äquator im Zenit steht, ist der Tag nur im Ausnahmefall genau 12 Stunden lang! Bei der astronomischen Berechnung wird der Sonnenmittelpunkt berücksichtigt. Da die Sonne kein Punkt, sondern eine grosse Kugel ist, wird sie also bereits etwas früher wahrgenommen und bleibt teilweise eben auch noch etwas länger sichtbar. Wie nachfolgender Screen zeigt, war der Tag bereits am 18. März um eine Minute länger als genau 12 Stunden. |
Ich habe in die nächste Diagramm-Darstellung die Dämmerungszeiten einbezogen, die eigentlich zur Nacht dazuzurechnen sind. Dann stimmt die Rechnung abgesehen von einer kleinen Rundungsdifferenz. Es soll referenzieren, wie sich Tages- und Nachtlängen im März angeglichen haben und wie die Tageslänge nun bis zur Sommersonnenwende die Nachtlänge übertreffen wird. Hinter dem Diagramm steckt eine Datentabelle mit etlichen Formeln, auch zur Umrechnung der Zeiten in Dezimalwerte.
Februar 2026
(Schwerpunkt: Bodentemperatur und -feuchte)
(Schwerpunkt: Bodentemperatur und -feuchte)
Alle dargestellten Daten sind jeweils die Tagesmittelwerte (24h von 00:00 – 00:00 Uhr). Es handelt sich bei den Angaben um die Werte von Trimmis.
Januar 2026
(Schwerpunkt: Eistage, Frosttage)
(Schwerpunkt: Eistage, Frosttage)
Gegenüber dem Januar 2025 war es dieses Jahr etwas kühler, etwa um 1 °C im Mittel. So resultiert denn auch das 24h-Mittel über den ganzen Monat mit 2.35 °C. Wie der Monat temperaturmässig verlaufen ist, entnimmst du den folgenden Diagrammen. Mit meinem Online-Tool kannst das ganze Jahr über immer auch selbst bestimmen, was für ein meteorologischer Tag es war.
Das Diagramm bestätigt uns, dass es im vergangenen Monat 11 kühle Tage, 16 Frosttage und 4 Eistage gab. Mit der roten Kurve wird der Tagesmittelwert angezeigt. Damit ein Tag als Frosttag eingestuft wird, muss die Temperatur mindestens einmal innert 24 h einen Wert unter 0°C erreichen. Dabei kann der Tagesmittelwert aber absolut im positiven Bereich liegen. Ein Eistag ist es, wenn die Temperatur innert 24 h immer unter der Nullgradmarke liegt. Das war am vom 4. bis 8. Januar der Fall. Sind die Temperaturen nie unter 0°C, kann man von einem kühlen Tag sprechen.
Die Tabelle und die weiteren Diagramme zeigen die erfassten Daten noch in anderen Darstellungsversionen. Die Aussage ist dabei mehr oder weniger umfassend, mehr oder weniger verständlich.
Die Tabelle und die weiteren Diagramme zeigen die erfassten Daten noch in anderen Darstellungsversionen. Die Aussage ist dabei mehr oder weniger umfassend, mehr oder weniger verständlich.