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Januar 2026 (Schwerpunkt: Eistage)
Januar 2026 (Schwerpunkt: Eistage)
Dezember 2025
(Schwerpunkt: Jahresrückblick 2025)
(Schwerpunkt: Jahresrückblick 2025)
Klimadiagramme-2025
Feinstaubbelastung (Luftqualität PM2.5 und PM10)
Licht, Produktion PVA
Mittlere Tageslängen, durchschnittliche Sonnenscheindauer (dezimal)
Tage nach Definition (2025 gab es in Trimmis):
November 2025
(Schwerpunkt: Sonnenstunden im November)
(Schwerpunkt: Sonnenstunden im November)
Es ist bekannt, dass der November grau, melancholisch und mit wenig Sonnenschein einhergeht. Am Standort Birkaweg 15 ist das, beeinflusst durch die mächtigen Tannen, das Haus und den prächtigen Haselnussstrauch des lieben Nachbarn besonders auffällig. Zudem war es im November überdurchschnittlich oft bewölkt. Selbst die PVA vermochte weniger Energie als in einem durchschnittlichen November zu produzieren.
Kaum lichten sich einmal die Wolken, verschwindet die Sonne hinter Nachbars Tannen, um sich gleich wieder hinter seiner Hütte zu verkriechen. Der Sonnenstand ist jetzt, 20 Tage vor der Wintersonnenwende eben sehr tief, ab dem 21. Dezember klettert die Sonne dann langsam wieder über die Hindernisse!
Meine Aufzeichnungen zeigen deutlich, wie wenige Sonnenstunden wir hierorts diesen November verzeichnen konnten.
Meine Aufzeichnungen zeigen deutlich, wie wenige Sonnenstunden wir hierorts diesen November verzeichnen konnten.
Das ist aber für den November im langjährigen Mittel gar nicht so aussergewöhnlich.
Oktober 2025
(Schwerpunkt: Spezialtemperaturen)
(Schwerpunkt: Spezialtemperaturen)
Windchill
Meteorologen bezeichnen die Windchill-Temperatur oft auch als „gefühlte“ Temperatur, da der Windchill eigentlich angibt, wie kalt es sich auf der Haut anfühlt. Das Wort Windchill deutet bereits darauf hin, dass also die Windstärke einen bedeutenden Einfluss darauf hat, wie wir eine bestimmte Temperatur empfinden. Dies liegt daran, dass der Wind die dünne warme Luftschicht über unserer Haut abstreift. Je stärker der Wind, desto mehr Wärme verliert der Körper und desto kälter fühlt es sich an. Bei schwachem Wind sind gefühlte und gemessene Temperatur oft identisch, wobei die relative Luftfeuchtigkeit auch noch einen gewissen Einfluss haben kann. Bei bitterkalten Winden ist die Gefahr von Erfrierungen wesentlich höher als bei Windstille! So kann es beispielsweise bei einer Lufttemperatur von minus 20 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 24 km/h innerhalb von 10 Minuten zu Erfrierungen kommen.
Beispiel: bei 5 Grad Celsius und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist die gefühlte Temperatur etwa 1°C.
Diese Angabe ist vor allem für eher niedrige Temperaturen, unterhalb von etwa 10°C, sinnvoll. Sie ist ein subjektiver Wert für die Kälteempfindung. Bei Windstille gilt demnach die gemessene Temperatur auch als gefühlte Temperatur.
Taupunkt
Der Taupunkt kann bei der Wettervorhersage nützliche und entscheidende Hinweise geben. So beispielsweise über die Wolkenuntergrenze, Schneefall, Minimaltemperatur, Schwülegrenze, Gewittertendenz, UV-Strahlung oder Nebelwahrscheinlichkeit.
Definition (gemäss Deutschem Wetterdienst)
"Der Taupunkt definiert die Temperatur, auf die ein ungesättigtes Luftquantum über einer ebenen, chemisch reinen Wasserfläche abgekühlt werden muss, um zur Sättigung zu gelangen. Im Sättigungszustand beträgt die relative Luftfeuchte 100 Prozent, folglich sind Taupunkt und Temperatur dann gleich. Im Falle einer Übersättigung ist die Luft nicht mehr in der Lage zusätzliche Feuchte aufzunehmen, womit sich der überschüssige Wasserdampf in Form von Dunst und Nebel bemerkbar machen würde. Da konform der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Temperatur standardmäßig in zwei Metern Höhe gemessen wird, liefert die Feuchtemessung im gleichen Niveau den dazugehörigen Taupunkt. Die Differenz wird als sogenannter "Spread" (engl.: Spanne) bezeichnet. Unter Meteorologen hört man dann zum Beispiel auch gerne kurz und knapp: "Oh, Berlin hat schon zehn über minus zehn." Das bedeutet, dass in Berlin aktuell die Lufttemperatur in zwei Metern zehn Grad beträgt bei einem gleichzeitigen Taupunkt von minus zehn Grad (Spread = 20). Die relative Luftfeuchte würde in diesem Fall nur rund 23% betragen, die Luft ist also sehr trocken."
Wovon hängt die Taupunkttemperatur ab? Vereinfacht gesagt, sind es drei Parameter:
Feuchtkugeltemperatur
Die Feuchtkugeltemperatur wird auch als Kühlgrenztemperatur bezeichnet. Sie verbindet die Temperatur der trockenen Luft (wie man sie normalerweise auf dem Thermometer ablesen kann) mit der Luftfeuchtigkeit. Die Kühlgrenztemperatur wurde spezifisch dazu definiert, um als Mass des Hitzestresses beim Menschen zu dienen. Etwas kompliziert formuliert handelt es sich dabei um die tiefste Temperatur, die sich durch Verdunstung und Abkühlung in einer bestimmten Umgebung erreichen lässt. Schaut man sich die Messung der Feuchtkugeltemperatur an, wird das Ganze etwas besser verständlich.
Messung:
Die Feuchtkugeltemperatur wird mit einer Art Thermometer gemessen, dem sogenannten Psychrometer (psychrós ist Griechisch und bedeutet so viel wie frostig, kühl oder kalt). Der Psychrometer besteht aus einem normalen und einem anderen Thermometer, der in ein feuchtes Tuch gehüllt ist. Weil die Feuchtigkeit an diesem Material konstant verdunstet und weil Verdunstung eine kühlende Wirkung hat, kühlt die zu messende Luft so konstant ab. Die Feuchtigkeit verdunstet schneller, je trockener die Umgebungsluft ist. Daraus folgt: je tiefer die Luftfeuchtigkeit, desto grösser der Unterschied zwischen Lufttemperatur und Feuchtkugeltemperatur. Die Kühlgrenztemperatur liegt deshalb immer unter der Lufttemperatur – ausser, es besteht eine relative Luftfeuchte von 100 Prozent.
Manche Werte liefern auch Anhaltspunkte für die Wetterentwicklung. So gilt als Faustformel, dass man mit Schneefall rechnen kann, wenn die Feuchtkugeltemperatur kleiner 2°C ist. Ist sie kleiner 0°C, bleibt der Schnee auch liegen.
Einen Onlinerechner für die beschriebenen Spezialtemperaturen findest du auf meiner Meteoseite https://luck-cbs.ch/onlinetools.html
Meteorologen bezeichnen die Windchill-Temperatur oft auch als „gefühlte“ Temperatur, da der Windchill eigentlich angibt, wie kalt es sich auf der Haut anfühlt. Das Wort Windchill deutet bereits darauf hin, dass also die Windstärke einen bedeutenden Einfluss darauf hat, wie wir eine bestimmte Temperatur empfinden. Dies liegt daran, dass der Wind die dünne warme Luftschicht über unserer Haut abstreift. Je stärker der Wind, desto mehr Wärme verliert der Körper und desto kälter fühlt es sich an. Bei schwachem Wind sind gefühlte und gemessene Temperatur oft identisch, wobei die relative Luftfeuchtigkeit auch noch einen gewissen Einfluss haben kann. Bei bitterkalten Winden ist die Gefahr von Erfrierungen wesentlich höher als bei Windstille! So kann es beispielsweise bei einer Lufttemperatur von minus 20 Grad und einer Windgeschwindigkeit von 24 km/h innerhalb von 10 Minuten zu Erfrierungen kommen.
Beispiel: bei 5 Grad Celsius und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h ist die gefühlte Temperatur etwa 1°C.
Diese Angabe ist vor allem für eher niedrige Temperaturen, unterhalb von etwa 10°C, sinnvoll. Sie ist ein subjektiver Wert für die Kälteempfindung. Bei Windstille gilt demnach die gemessene Temperatur auch als gefühlte Temperatur.
Taupunkt
Der Taupunkt kann bei der Wettervorhersage nützliche und entscheidende Hinweise geben. So beispielsweise über die Wolkenuntergrenze, Schneefall, Minimaltemperatur, Schwülegrenze, Gewittertendenz, UV-Strahlung oder Nebelwahrscheinlichkeit.
Definition (gemäss Deutschem Wetterdienst)
"Der Taupunkt definiert die Temperatur, auf die ein ungesättigtes Luftquantum über einer ebenen, chemisch reinen Wasserfläche abgekühlt werden muss, um zur Sättigung zu gelangen. Im Sättigungszustand beträgt die relative Luftfeuchte 100 Prozent, folglich sind Taupunkt und Temperatur dann gleich. Im Falle einer Übersättigung ist die Luft nicht mehr in der Lage zusätzliche Feuchte aufzunehmen, womit sich der überschüssige Wasserdampf in Form von Dunst und Nebel bemerkbar machen würde. Da konform der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die Temperatur standardmäßig in zwei Metern Höhe gemessen wird, liefert die Feuchtemessung im gleichen Niveau den dazugehörigen Taupunkt. Die Differenz wird als sogenannter "Spread" (engl.: Spanne) bezeichnet. Unter Meteorologen hört man dann zum Beispiel auch gerne kurz und knapp: "Oh, Berlin hat schon zehn über minus zehn." Das bedeutet, dass in Berlin aktuell die Lufttemperatur in zwei Metern zehn Grad beträgt bei einem gleichzeitigen Taupunkt von minus zehn Grad (Spread = 20). Die relative Luftfeuchte würde in diesem Fall nur rund 23% betragen, die Luft ist also sehr trocken."
Wovon hängt die Taupunkttemperatur ab? Vereinfacht gesagt, sind es drei Parameter:
- Umgebungstemperatur
- Relative Luftfeuchtigkeit
- Luftdruck
Feuchtkugeltemperatur
Die Feuchtkugeltemperatur wird auch als Kühlgrenztemperatur bezeichnet. Sie verbindet die Temperatur der trockenen Luft (wie man sie normalerweise auf dem Thermometer ablesen kann) mit der Luftfeuchtigkeit. Die Kühlgrenztemperatur wurde spezifisch dazu definiert, um als Mass des Hitzestresses beim Menschen zu dienen. Etwas kompliziert formuliert handelt es sich dabei um die tiefste Temperatur, die sich durch Verdunstung und Abkühlung in einer bestimmten Umgebung erreichen lässt. Schaut man sich die Messung der Feuchtkugeltemperatur an, wird das Ganze etwas besser verständlich.
Messung:
Die Feuchtkugeltemperatur wird mit einer Art Thermometer gemessen, dem sogenannten Psychrometer (psychrós ist Griechisch und bedeutet so viel wie frostig, kühl oder kalt). Der Psychrometer besteht aus einem normalen und einem anderen Thermometer, der in ein feuchtes Tuch gehüllt ist. Weil die Feuchtigkeit an diesem Material konstant verdunstet und weil Verdunstung eine kühlende Wirkung hat, kühlt die zu messende Luft so konstant ab. Die Feuchtigkeit verdunstet schneller, je trockener die Umgebungsluft ist. Daraus folgt: je tiefer die Luftfeuchtigkeit, desto grösser der Unterschied zwischen Lufttemperatur und Feuchtkugeltemperatur. Die Kühlgrenztemperatur liegt deshalb immer unter der Lufttemperatur – ausser, es besteht eine relative Luftfeuchte von 100 Prozent.
Manche Werte liefern auch Anhaltspunkte für die Wetterentwicklung. So gilt als Faustformel, dass man mit Schneefall rechnen kann, wenn die Feuchtkugeltemperatur kleiner 2°C ist. Ist sie kleiner 0°C, bleibt der Schnee auch liegen.
Einen Onlinerechner für die beschriebenen Spezialtemperaturen findest du auf meiner Meteoseite https://luck-cbs.ch/onlinetools.html
September 2025
(Schwerpunkt: Taupunkttemperaturen und Zusammenhänge)
(Schwerpunkt: Taupunkttemperaturen und Zusammenhänge)
Der Taupunkt kann bei der Wettervorhersage nützliche und entscheidende Hinweise geben. So beispielsweise über die Wolkenuntergrenze, Schneefall, Minimaltemperatur, Schwülegrenze, Gewittertendenz, UV-Strahlung oder Nebelwahrscheinlichkeit.
Wovon hängt die Taupunkttemperatur ab?
Vereinfacht gesagt, sind es drei Parameter:
• Umgebungstemperatur
• Relative Luftfeuchtigkeit
• Luftdruck
Wovon hängt die Taupunkttemperatur ab?
Vereinfacht gesagt, sind es drei Parameter:
• Umgebungstemperatur
• Relative Luftfeuchtigkeit
• Luftdruck
August 2025
(Schwerpunkt: Temperaturverlauf August)
(Schwerpunkt: Temperaturverlauf August)
(nach einem Bericht von Sina Lenggenhager, SRF-Meteo)
Auch wenn die Sonne Ende Juni am höchsten steht, gehört sehr oft der August zu den heissesten Monaten. Das liegt daran, dass die Sonne nicht direkt die Luft erwärmt, sondern erst die Erdoberfläche und die Gewässer. Diese geben dann die gespeicherte Wärme verzögert an die Luft ab.
Auch wenn die Sonne Ende Juni am höchsten steht, gehört sehr oft der August zu den heissesten Monaten. Das liegt daran, dass die Sonne nicht direkt die Luft erwärmt, sondern erst die Erdoberfläche und die Gewässer. Diese geben dann die gespeicherte Wärme verzögert an die Luft ab.
Dasselbe gilt auch für den Tagesverlauf. Im Diagramm vom 15. August sieht man, dass die Höchsttemperatur des Tages erst um 15:00 Uhr erreicht wird, manchmal auch noch später, 16:00 oder 17:00 Uhr ist keine Seltenheit. Die Sonne steht aber bereits um 13:27 Uhr am höchsten (Zenit).
Und so sahen die Temperaturen im August 2025 aus.
Interessant ist es auch, die Lufttemperaturen mit den Bodentemperaturen zu vergleichen.
Juli 2025
(Schwerpunkt: Was ist der Hitzeindex?)
(Schwerpunkt: Was ist der Hitzeindex?)
Manchmal hat man das Gefühl, dass es viel wärmer ist, als das Thermometer anzeigt. Woran liegt das? Der Hitzeindex gibt einen Temperaturwert an, der sowohl die Thermometertemperatur, wie zusätzlich die Luftfeuchtigkeit berücksichtigt. Diese Kombination ergibt dann eine gefühlte Temperatur (ähnlich dem Windchill bei kühlen Temperaturen). Der Hitzeindex kommt aber nur bei Temperaturen über 20°C zum Tragen, indes der Windchill nur bei Temperaturen unter 10°C einen Sinn macht.
Das Wohlbefinden des Menschen bei hohen Temperaturen hängt wesentlich auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Eine hohe Luftfeuchtigkeit behindert das Schwitzen über die Haut und damit eine natürliche Abkühlung. Das belastet uns wesentlich stärker als die gleiche Temperatur bei niedriger Luftfeuchtigkeit. So ist beispielsweise eine Temperatur von 40°C in der Wüste mit sehr niedriger Luftfeuchtigkeit besser zu ertragen, als ein schwüler Sommertag mit 30°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Ein Onlinerechner kann das verdeutlichen.
Das Wohlbefinden des Menschen bei hohen Temperaturen hängt wesentlich auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Eine hohe Luftfeuchtigkeit behindert das Schwitzen über die Haut und damit eine natürliche Abkühlung. Das belastet uns wesentlich stärker als die gleiche Temperatur bei niedriger Luftfeuchtigkeit. So ist beispielsweise eine Temperatur von 40°C in der Wüste mit sehr niedriger Luftfeuchtigkeit besser zu ertragen, als ein schwüler Sommertag mit 30°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Ein Onlinerechner kann das verdeutlichen.
Auf meinem Stationsweb bei AWEKAS kannst du alle Spezialtemperaturen beobachten. Die Windchill-, die Taupunkt-, die Feuchtkugel- und eben an heissen Tagen auch die Hitzeindextemperatur, die dann wie am Beispiel gezeigt gelesen wird.
Der Hitzeindex ist also quasi das Gegenteil zum Windchill-Effekt, der den Einfluss von Wind auf die gefühlte Temperatur bezeichnet. Beim Hitzeindex ist das hingegen die relative Luftfeuchtigkeit.
Der Hitzeindex gilt als Mass für die Belastung des Körpers durch hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit hohen Temperaturen. Es sind aber nur theoretische Richtwerte, denn jeder Mensch reagiert auf dieselbe Belastung wieder etwas anders.
Weiteres: einen Bericht zu Spezialtemperaturen findest du auch im Meteoarchiv.
Der Hitzeindex gilt als Mass für die Belastung des Körpers durch hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit hohen Temperaturen. Es sind aber nur theoretische Richtwerte, denn jeder Mensch reagiert auf dieselbe Belastung wieder etwas anders.
Weiteres: einen Bericht zu Spezialtemperaturen findest du auch im Meteoarchiv.
Juni 2025
(Schwerpunkt: Was zeigen Heatmaps?)
(Schwerpunkt: Was zeigen Heatmaps?)
Heatmaps zeigen in einer grafischen Darstellung, wie in einer Patchwork-Decke, mit Farbflächen Vergleiche an. Das können effektive Werte, sowie auch Differenzen pro Monat über mehrere Jahre sein. Diese Darstellungen mit Werten können für die Klimabeobachtung sehr wertvoll sein. So sieht ein Heatmap grundsätzlich aus:
Man sieht hier an den Zahlen, dass der Juni-Niederschlag um 7.9 mm höher lag als im Mittel. An den Farben (oder wenn man draufzeigt) erkennt man, dass im Jahr 2024 die Niederschläge noch höher lagen (+52.6 mm), im 2023 zeigt die rote Farbe aber an, dass die Regenmenge unter dem Durchschnitt (-60 mm) lag.
Bei meinem AWEKAS-Stationsweb stehen folgende Heatmaps zur Verfügung: Temperatur, Niederschlag und Solarstrahlung, wobei auch noch der Darstellungsmodus gewählt werden kann.
Bei meinem AWEKAS-Stationsweb stehen folgende Heatmaps zur Verfügung: Temperatur, Niederschlag und Solarstrahlung, wobei auch noch der Darstellungsmodus gewählt werden kann.
Du kannst die Heatmaps auf meinem Stationsweb ausprobieren.
Mai 2025
(Schwerpunkt: Energie, Produktion und Verbrauch)
(Schwerpunkt: Energie, Produktion und Verbrauch)
Im Mai habe ich das Verhältnis der Energieproduktion durch die PV-Anlage und den Verbrauch der Wärmepumpe etwas genauer beobachtet. Interessant ist auch ein Vergleich mit dem Monat Mai des Vorjahres.
Im Mai 2025 verbrauchte die Wärmepumpe 83.91 kWh Strom. Die PVA produzierte in diesem Zeitabschnitt 814.26 kWh, was ein Plus von 730.35 kWh ausmacht.
Im Mai 2024 sah das ganz ähnlich aus. Verbrauch 76.19 kWh, Produktion 801.21 kWh, was ein Plus von 725.02 kWh ergibt.
Das Verhältnis von Verbrauch und Produktion ist aber nicht jeden Monat so erfreulich. Im nachfolgenden Diagramm ist zu erkennen, dass im Januar der Verbrauch deutlich grösser war als die Produktion, im Februar etwa ausgewogen und im März und den folgenden Monaten eine Umkehrung des Verhältnisses.
Im Mai 2024 sah das ganz ähnlich aus. Verbrauch 76.19 kWh, Produktion 801.21 kWh, was ein Plus von 725.02 kWh ergibt.
Das Verhältnis von Verbrauch und Produktion ist aber nicht jeden Monat so erfreulich. Im nachfolgenden Diagramm ist zu erkennen, dass im Januar der Verbrauch deutlich grösser war als die Produktion, im Februar etwa ausgewogen und im März und den folgenden Monaten eine Umkehrung des Verhältnisses.
Ein verwandtes Thema findest du in meinem Tipp 0625 auf dieser Website. Dort geht es um die Funktion einer PVA mit Batteriespeicher.
April 2025
(Schwerpunkt: Niederschläge in Basel, Trimmis und Locarno)
(Schwerpunkt: Niederschläge in Basel, Trimmis und Locarno)
Im April vor einem Jahr ging es in Trimmis etwas "nasser" zu und her. Es ist seit 12 Jahren Aufzeichnung der trockenste April gewesen.
Im Vergleich mit dem letzten Jahr stellen wir auf einen Blick fest: Trimmis verzeichnet sehr spärliche Niederschläge, während Basel und insbesondere Locarno mehr Regen abbekommen haben.
Die Verteilung der Niederschläge auf die Tage des Monats:
Die Verteilung der Niederschläge auf die Tage des Monats:
Wir fassen zusammen:
März 2025
(Schwerpunkt: MinMax Boxplots)
(Schwerpunkt: MinMax Boxplots)
Die Beobachtungen wurden bezüglich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Niederschlag genauer aufgezeichnet. Die Werte beziehen sich auf 24 h und wurden jeweils am Folgetag erfasst. Die Daten sind in Boxplots dargestellt (mehr zu Boxplot auf der Excel-Seite).
Am folgenden Beispiel siehst du, was alles aus der Boxplot-Grafik herausgelesen werden kann.
Am folgenden Beispiel siehst du, was alles aus der Boxplot-Grafik herausgelesen werden kann.
Es ist noch möglich, dass Werte deutlich ausserhalb vom Minimum oder Maximum liegen. Diese bezeichnet man als Ausreisser, da sie stark von der Norm abweichen.
1 Temperatur
Das untenstehende Temperaturboxplot-Diagramm vom März 2025 gibt Auskunft darüber, dass:
1 Temperatur
Das untenstehende Temperaturboxplot-Diagramm vom März 2025 gibt Auskunft darüber, dass:
- die durchschnittliche Höchsttemperatur bei 14.7°C lag (das war am 22.03.2025) und die minimale Durchschnittstemperatur bei 3.7°C (am 02.03.2025)
- Das dritte Quartil 75% der Werte hatte die Obergrenze bei 10.8°C und die Untergrenze des ersten Quartils 25% lag bei 5.6°C
- Der mathematische Durchschnitt aller Werte ist bei 8.4°C
- Der Median aller Werte, also der Mittelwert unter Berücksichtigung der Häufigkeit, liegt ein bisschen höher bei 8.8°C
2 Luftfeuchtigkeit
3 Luftdruck
4 Niederschläge
5 die Tagesrekorde
6 oder doch lieber in Tabellenform?
Februar 2025
(Schwerpunkt: Bodentemperatur und -feuchtigkeit)
(Schwerpunkt: Bodentemperatur und -feuchtigkeit)
Alle dargestellten Daten sind jeweils die Tagesmittelwerte (24h von 00:00 – 00:00 Uhr).
Es auffallend, dass im Februar nur an drei Tagen sehr bescheiden Niederschläge gefallen sind. Die relativ niedrige Lufttemperatur und auch die noch bescheidene Bodentemperatur vermochte jedoch die vorhandene Feuchtigkeit im Boden noch konservieren, sodass dieser im noch Werte im Bereich "nass" aufwies.
Interpretation der Feuchte-Prozentzahl
Die Bodenfeuchtigkeit wird zwischen 0 und 99% angegeben und ist stark von der Bodenbeschaffenheit (Dichte) abhängig. Um die Bodenfeuchte anzugeben, kalibriert der Sensor die Feuchte in 16 Punkte und korreliert sie mit dem Prozentwert. Bei uns wurde im Februar ein durchschnittlicher Wert von 84% (nass) und ein Tiefstwert von 80% (nass) Bodenfeuchtigkeit gemessen. Die Bodentemperatur pendelte zwischen 1.4°C und 7.2°C.
Interpretation der Feuchte-Prozentzahl
Die Bodenfeuchtigkeit wird zwischen 0 und 99% angegeben und ist stark von der Bodenbeschaffenheit (Dichte) abhängig. Um die Bodenfeuchte anzugeben, kalibriert der Sensor die Feuchte in 16 Punkte und korreliert sie mit dem Prozentwert. Bei uns wurde im Februar ein durchschnittlicher Wert von 84% (nass) und ein Tiefstwert von 80% (nass) Bodenfeuchtigkeit gemessen. Die Bodentemperatur pendelte zwischen 1.4°C und 7.2°C.
Trocken war also der Boden im Februar noch keineswegs, obwohl man subjektiv manchmal diesen Eindruck gehabt haben könnte. Die noch flache Sonneneinstrahlung vermochte also die Böden noch nicht auszutrocknen.
Januar 2025
(Schwerpunkt: Eistage, Frosttage)
(Schwerpunkt: Eistage, Frosttage)
Eistage, Frosttage, milde Tage im Januar 2025
Man würde eigentlich erwarten, dass es im Januar so richtig Winter ist und wir mit Kappen, Handschuhen und dicken Winterjacken herumlaufen, weil es draussen klirrend kalt ist. Im vergangenen Januar 2025 war das aber mehrheitlich ganz anders – und Eistage gab es überhaupt keine. Mitte Januar gab es etliche Frostnächte, doch tagsüber stiegen die Temperaturen meist auf einige °C über den Gefrierpunkt. So resultiert denn auch das 24h-Mittel über den ganzen Monat mit 3.98 °C. Wie der Monat temperaturmässig verlaufen ist, entnimmst du den folgenden Diagrammen. Mit meinem Online-Tool kannst das ganze Jahr über immer auch selbst bestimmen, was für ein meteorologischer Tag es war.
Man würde eigentlich erwarten, dass es im Januar so richtig Winter ist und wir mit Kappen, Handschuhen und dicken Winterjacken herumlaufen, weil es draussen klirrend kalt ist. Im vergangenen Januar 2025 war das aber mehrheitlich ganz anders – und Eistage gab es überhaupt keine. Mitte Januar gab es etliche Frostnächte, doch tagsüber stiegen die Temperaturen meist auf einige °C über den Gefrierpunkt. So resultiert denn auch das 24h-Mittel über den ganzen Monat mit 3.98 °C. Wie der Monat temperaturmässig verlaufen ist, entnimmst du den folgenden Diagrammen. Mit meinem Online-Tool kannst das ganze Jahr über immer auch selbst bestimmen, was für ein meteorologischer Tag es war.
Das Diagramm bestätigt uns, dass es im vergangenen Monat 17 milde Tage, 14 Frosttage, jedoch keine Eistage gab. Mit der roten Kurve wird der Tagesmittelwert angezeigt. Damit ein Tag als Frosttag eingestuft wird, muss die Temperatur mindestens einmal innert 24 h einen Wert unter 0°C erreichen. Dabei kann der Tagesmittelwert aber absolut im positiven Bereich liegen. Das ist in unserem Beispiel auch gleich mehrmals der Fall: am 1., 3., 18., 19., 21. und 31. Januar. Ein Eistag wäre es, wenn die Temperatur innert 24 h immer unter der Nullgradmarke liegen würde. Das war am 13. Um Haaresbreite der Fall, aber die Maximaltemperatur lag kurz bei 0.1°C, also kein Eistag. Sind die Temperaturen nie unter 0°C kann man von einem milden Tag sprechen.
Die Tabelle und die weiteren Diagramme zeigen die erfassten Daten noch in anderen Darstellungsversionen. Die Aussage ist dabei mehr oder weniger umfassend, mehr oder weniger verständlich.
Die Tabelle und die weiteren Diagramme zeigen die erfassten Daten noch in anderen Darstellungsversionen. Die Aussage ist dabei mehr oder weniger umfassend, mehr oder weniger verständlich.